Rhythm & Circle of Happiness

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Ab und an kommt es vor, dass ich mein Leben hinterfrage. Das hört sich jetzt drastischer an als es ist, denn Schuld daran ist mein Rythm & Circle of Happiness.

Lesedauer: 3:00 min

Ich verspüre hin und wieder diese innere Unruhe, ein Gefühl, dass irgendetwas in meinem Leben nicht nach Plan verläuft, mich etwas stört.
Mein erstes Mittel ist REFLEXION, um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen oder irgendwelchen Hirngespinsten Raum zu geben, ohne sie genauer unter die Lupe genommen zu haben.
Hirngespinste: das sind Fragen wie: arbeite ich hart genug? Lebe ich in der für meine Karriere richtigen Stadt? Sollte ich mehr mit meinen Freunden unternehmen? Ist mein Haarschnitt zu langweilig? Oder auch die kleinen Oberflächlichkeiten, die einem manchmal wie ein riesiger Makel erscheinen. 
Das beste Rezept gegen dieses Karussell im Kopf ist ganz klar Entspannung und Reflexion.
Und dass kann ich jedem nur empfehlen, denn oftmals lösen sich die Probleme so von selbst.

„Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.“ – Platon

Man macht sich gerne wegen Dingen verrückt, die in der Realität gar nicht interessieren. Äußerlichkeiten, welche niemandem auffallen, kleine Downs und mini Zweifel an Entscheidungen bringen dich nach vorne. Ohne Konflikte, kein Wachstum.
Warum ich bei dem, doch eigentlich sehr ernsten Thema, so entspannt bin? Ich habe gemerkt, dass diese Gedanken und Gefühle in Phasen auftreten, also regelmäßig sind und oft nur an der Oberfläche kratzen. Denn was wirklich ausschlaggebend ist, ist das innere Glücksgefühl!

Zu diesem Thema habe ich mir eine Studie der Universität Hamburg angesehen und war erstaunt, dass meine fast schon regelmäßigen „Unruhen“ sogar wissenschaftlich nachvollziehbar sind und ich damit nicht der einzige Mann/ Mensch bin.

Zeit etwas zu verändern!

Ich bin ein großer Befürworter von Reflexion.
Wenn sich Unzufriedenheiten breit machen oder ich das Gefühl habe etwas ändern zu müssen reflektiere ich und höre in mich hinein. Ich halte es für essentiell zu wissen, was in einem selbst vorgeht, auch wenn das manchmal sehr anstrengend oder zeitintensiv sein kann. Mir hilft da oftmals das intensive, transparente und offene Gespräch mit Maureen. Das bringt fast immer die nötige Draufsicht. Wenn ich nach all den Maßnahmen dann ein echtes „Problem“ festgestellt habe, wird es Zeit es anzugehen.

Meine Fragen, die mir dabei immer helfen:

– Was will ich?
– Was brauche ich um mich gut zu fühlen? Und wie viel davon steckt in meinem Alltag?
– Wo sehe ich mich in einem halben Jahr?
– Was genau stört mich eigentlich?
– Bin ich bereit etwas zu ändern und sofort anzufangen? (Wenn Nein, gibt es kein wichtiges Problem)

Because I´m Happy

Mir geht es gut und zwar sehr gut. Das habe ich nicht nur meiner Beziehung zu verdanken, sondern auch den regelmäßigen Ups and Downs. (Warum das denn jetzt?)
Ganz einfach, Unregelmäßigkeiten setzten Interventionen voraus und regen in meinem Fall zur Reflexion an. Wenn man sich dann noch die richtigen Fragen stellt und Probleme identifizieren kann, ist es einfacher Lösungen zu finden.

Ich kann getrost sagen, auf sein inneres Ich zu hören kann Wunder bewirken.
Am Ende muss man den Rest seines Lebens mit sich selbst verbringen und kann anderen Menschen erst etwas geben, wenn man mit sich selbst im Reinen ist. Mit der Zeit und den Jahren lernt man immer besser sich selbst zuzuhören und vor allem hört man auf, anderen gefallen zu wollen!

 

S.